Ausführlicher Bericht der Mitgliederversammlung der CDU Bammental
Kurz vor der Bürgermeisterwahl am 7. März konnte Dr. Albrecht Schütte in der angenehmen Atmosphäre der „Alten Tapetenfabrik“ zahlreiche Mitglieder des Ortsverbands zu einer Mitgliederversammlung begrüßen. Wie bereits in der letzten Woche berichtet, freuten sich alle Anwesenden, dass mit Herrn Holger Karl aus Sandhausen ein Bewerber zum einen das notwendige Fachwissen aus seiner Tätigkeit in leitender Position bei der Stadtverwaltung Heidelberg mitbringt und zum anderen offen auf Menschen zugehen und ausgleichen kann. Daher sprachen sich die Anwesenden dafür aus, Holger Karl bei der Bürgermeisterwahl zu unterstützen.
Nach der Diskussion zur Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag wurden in der Runde auch aktuelle kommunal- und bundespolitische Themenstellungen besprochen:
Für den kommunalen Bereich stand noch einmal eine differenzierte Betrachtung des geplanten Multifunktionsgebäudes in Bammental im Mittelpunkt. Aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen wird selbst bei abnehmender Schülerzahl ein steigender Bedarf für Mittagsverpflegung an Werkrealschule und Gymnasium auf die Gemeinde zukommen. Natürlich soll ein Gebäude nicht nur mittags zur Essensausgabe verwendet werden, sondern auch den weiteren Raumbedarf der Schule abdecken. Zudem könnten hier auch Abendveranstaltungen stattfinden, um die Elsenzhalle zu entlasten und dort wiederum insbesondere die Nutzungsmöglichkeiten durch die Bammentaler Vereine zu verbessern. Es muss auch möglich sein, solch ein Multifunktionsgebäude so zu planen, dass es nachmittags für sportliche Aktivitäten genutzt werden kann. Für die CDU/Bürgervereinigung Bammental war weiterhin von Anfang an wichtig, dass eine Planung mit Blick auf die sich ändernde Demographie konzipiert wird. Die heute noch hohen Zahlen an Kindern und Jugendlichen werden in nicht einmal einem Jahrzehnt deutlich zurückgehen, entsprechend höher wird der Anteil der älteren Bevölkerung in Bammental werden. Daraus werden sich alternative Anforderungen an ein solches Gebäude ergeben, welche bereits jetzt in der Planung berücksichtigt werden sollten.
Weiterhin zeigten sich die Mitglieder erfreut, dass sich der Gemeinderat zum Thema einkommensabhängige Kindergartengebühren fast geschlossen gegen den bürokratisch komplexen Antrag der SPD ausgesprochen hat. In diesem Jahr gibt es ohnehin keinen zwingenden Bedarf zu Veränderungen bei Gebührenhöhe und Erhebungsmodell, so Elternbeirat Dr. Andreas Pfeiff. Sofern sich in der Zukunft Handlungsbedarf zeigen würde, stünden sehr viel einfachere und auch gerechtere Modelle gerade für Alleinerziehende oder Familien mit mehreren Kindern zur Verfügung. Die von der SPD angestrebte Senkung des im regionalen Vergleich bereits niedrigen Beitrages für einkommensschwache Gruppen wäre ohnehin ein Eigentor, da für einen erheblichen Teil dieser Familien der Beitrag vom Kreis übernommen wird.